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Die
Schäl Sick
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Zweitägige
Wanderung und Radtour von Poll über Ostheim und Vingst bis Dünnwald. Mit
Grillen am Baggersee und Übernachtung im Autobahnhotel.
Das rechtrheinische Köln war lange die unbeachtete Seite der Stadt. Im Sichtschatten
der Stadtplanung und offiziellen Stadtgestaltung ist hier ein Flickenteppich
aus Kiesgruben, Siedlungsinseln, kleinen Wäldchen, Resten alter Kultur-
und Sumpflandschaften und gigantischen Verkehrsinfrastrukturen entstanden.
Das Durchwandern dieses Territoriums mit seinen zahlreichen Brüchen ist
eine einzige Abfolge eindrucksvoller Perspektiven auf scheinbar namenlose
Orte.
Wer nachhakt und sich länger aufhält erfährt die Geschichten dieser Orte,
ihre Bedeutung für die Menschen, die hier leben, ihre historischen, sozialen
und atmosphärischen Schichten. Es entsteht das Bild einer hochkomplexen
Landschaft, deren ästhetische Nachhaltigkeit in krassem Gegensatz zu den
schnell verwertbaren und sich schnell abnutzenden Köln-Bildern des offiziellen
Stadtmanagements steht.
In Zusammenarbeit mit der Heinrich-Böll-Stiftung NRW und der GAR NRW (Grüne
Alternative in den Räten NRW).
Termin: Samstag/Sonntag, 21./22. Juni.
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