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Die Peripherie im Inneren der Städte ist die "Unwirtlichkeit unserer Städte", der bedeutungslose Raum. Wir sollten solche Räume nicht mehr ohne Verhandlung aburteilen, sondern ihnen eine Chance geben, ihre, von der umgebenden gestalteten Stadt grundverschiedenen Qualitäten auszuspielen und zu entfalten, auch wenn diese Unwirtlichkeit kein Ergebnis quasi - natürlicher Prozesse ist und somit wie ein Naturereignis akzeptiert werden muß, sondern eine Erscheinung, die einer zeitgebundenen Denkrichtung entsprang, die weder in ihrer Konsequenz unausweichlich noch ohne Widerspruch war; also eine Erscheinung, die man durchaus als gescheitertes Experiment betrachten kann, dessen Überresten man sich nun zu entledigen sucht ("die Zerstörung der Zerstörung"?). Das größte Engagement bei dieser Reparaturarbeit beobachtet man bei den Planergenerationen, die seinerzeit entweder als "Täter" mitgewirkt haben oder als damals Betroffene, aber noch nicht an der Entscheidung Beteiligte, Opfer der Verunwirtlichung wurden. Die nachfolgenden, weniger traumatisierten Generationen haben ein entspannteres Verhältnis zur "Unwirtlichkeit diffuser Stadträume" und sie entdecken dort ungeahnte Qualitäten. |